Neue Statistiken, veröffentlicht vom britischen Ministerium für Wohnungsbau, Gemeinden und Kommunalverwaltung, beleuchten die tatsächliche Leistung von Brandbekämpfungssystemen – und Wassernebel erweist sich dabei als Spitzenreiter.
Zwischen 2018 und 2024 zeigten Daten aus über 4.000 Brandereignissen in ganz England, dass Wassernebelsysteme Brände in 95,3 % der Fälle kontrollierten und in 58,6 % der Fälle löschten. Sprinklersysteme, obwohl ebenfalls effektiv, wiesen eine geringere Löschrate von 27,6 % auf, während ihre Kontrollrate mit 90,7 % hoch blieb.
In Wohngebieten zeigten die beiden Technologien ähnliche Leistungen bei der Brandlöschung (rund 37 %), doch Wassernebel hatte bei der Brandkontrolle mit 95,8 % die Nase vorn, verglichen mit 91.4 % bei Sprinklern.
Max Lakkonen, Präsident der International Water Mist Association (IWMA), erklärte:
„Dies bestätigt, was Fachleute bereits wissen: Gut konzipierte Löschsysteme retten Leben. Die überlegene Leistung von Wassernebel, kombiniert mit seinem geringen Wasserverbrauch, macht ihn zu einer leistungsstarken Brandschutzlösung.“
Die Systemzuverlässigkeit war bei beiden Technologien hoch, mit Ausfallraten unter 3 % (2,9 % für Wassernebel und 1,9 % für Sprinkler). Die meisten Ausfälle waren auf Brände zurückzuführen, die außerhalb des Erfassungsbereichs des Systems entstanden, oder auf bereits bestehende Fehler. Wurden Systeme in dem Raum installiert, in dem der Brand entstand, erhöhte sich ihre Wirksamkeit erheblich. Dies unterstreicht die entscheidende Rolle einer fachgerechten Planung und Installation.
Weitere Informationen und den vollständigen Datensatz finden Sie in der Pressemitteilung der International Water Mist Association.
