
Bis zu 30 % der Lebenszykluskosten urbaner Infrastruktur können eingespart werden.
In den meisten Fällen wird Brandschutz bei der Entwicklung von Infrastrukturprojekten oder Schienenfahrzeugen negativ betrachtet, da er hohe Zusatzkosten und -aufwände mit sich bringt, Genehmigungen verzögert, Gewicht oder Platzbedarf erhöht und Wartungskosten steigert. Mit Smart Concepts von FOGTEC kann dies dank einer anderen Perspektive und eines ganzheitlichen Systemansatzes geändert werden. Eine Brandschutzanlage kann nicht nur zu erhöhter Sicherheit beitragen, sondern auch durch die Nutzung von Synergien zu einer positiven Veränderung der finanziellen Gesamtbilanz des Projekts führen.
Brandschutz ist zweifellos ein wichtiger Sicherheitsaspekt bei der Betrachtung von Systemen jeglicher Art. Synergien und Optimierungspotenziale werden jedoch aufgrund eines ineffizienten Ansatzes oft nicht ausgeschöpft.
Dies ist in der Regel auf die Betrachtung einzelner Subsysteme zurückzuführen, die zusammen ein Gesamtsystem bilden, aber selten als solches betrachtet werden. Das FOGTEC-Team hat dieses Muster durchbrochen und in zahlreichen Projekten weltweit nicht nur Brandschutzsysteme zur Erhöhung der Sicherheit integriert, sondern durch einen ganzheitlichen Ansatz auf Basis von Synergiegewinnen auch zusätzliche Vorteile erzielen können.
Diese reichen von Designvorteilen, der Vereinfachung von Evakuierungskonzepten, operativen Prozessen, der Reduzierung von Anforderungen an anderer Stelle bis hin zu rein finanziellen Vorteilen.
Es kann zwischen den Auswirkungen auf die Infrastruktur und auf das „Fahrzeug“-System selbst unterschieden werden.
FAQ – Brandschutz in Smart Concepts
Was ist ein ganzheitlicher Ansatz?
In diesem Fall werden Bahnhöfe, Fahrzeuge und die Verbindungen zwischen den Bahnhöfen als ein einziges System für Brandschutzzwecke betrachtet, und Maßnahmen, die in einem Subsystem ergriffen werden, werden auch hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die anderen Subsysteme berücksichtigt.
Auf welcher Grundlage werden derart hohe Kosteneinsparungen angenommen?
Grundlage hierfür ist eine Studie, die ein bestehendes U-Bahn-Netz mit der Nachrüstung aller Maßnahmen (zweiter Rettungsweg, rauchfreie Bahnhöfe etc.) mit der Ausstattung aller Fahrzeuge plus Restmaßnahmen in der Infrastruktur vergleicht.
Erlauben die Vorschriften einen solchen Ansatz?
Dies ist bereits in der NFPA 130 als Möglichkeit berücksichtigt, weshalb Los Angeles alle neuen Fahrzeuge mit FOGTEC-Systemen ausstattet. In der EN ist ein kompensatorischer Ansatz noch nicht umgesetzt und muss über einen individuellen Prozess im jeweiligen Projekt realisiert werden.
In welchen Systemen ist dieser Ansatz am effektivsten?
Die bestmöglichen Ergebnisse lassen sich in Systemen erzielen, die einem Betreiber mit einer definierten Flotte zugeordnet werden können.

