
Schutz von Personen und Kulturgütern mittels Hochdruck-Wassernebel
des Wasservolumens, das von traditionellen Sprinklern verwendet wird, wird von Hochdruck-Wassernebelanlagen benötigt – wodurch der Wasserbedarf und Schäden drastisch reduziert werden.
von Wasserschäden können durch den Einsatz von Hochdruck-Wassernebel anstelle traditioneller Sprinkleranlagen vermieden werden.
Die sichere Evakuierung von Personen im Brandfall hat in Museen oberste Priorität. Es ist jedoch ebenso wichtig, einzigartige Kunstwerke und denkmalgeschützte Gebäude vor Beschädigungen zu schützen. Aus diesem Grund ist ein maßgeschneidertes Brandschutzkonzept in Museen von entscheidender Bedeutung.
Die Umsetzung klassischer baulicher Brandschutzmaßnahmen ist insbesondere in historischen Gebäuden oft schwierig und kostspielig. Brandschutzlösungen mit Hochdruckwassernebel bieten in solchen Fällen entscheidende Vorteile. Diese Technologie lässt sich problemlos in bestehende Strukturen integrieren. Die kleinen Rohrleitungen können diskret installiert werden, um die Architektur und Ästhetik der Ausstellung nicht zu beeinträchtigen.
Im Brandfall breitet sich der feine Wassernebel schnell im gesamten Raum aus und erzeugt sofort einen Kühleffekt. Dies schützt sowohl die Exponate als auch das Gebäude, während der Wasserverbrauch auf ein Minimum reduziert wird. Dadurch werden Folgeschäden minimiert und die Restaurierung nach einem Brand erheblich erleichtert.
FAQ – Brandschutz in Museen
Was ist Hochdruckwassernebel?
Ein sehr feiner Wassernebel, der durch Hochdruckpumpen und spezielle Düsen erzeugt wird. Er kühlt den Brand, reduziert die Strahlungswärme und unterdrückt die Brandausbreitung, wobei er wesentlich weniger Wasser verbraucht als herkömmliche Sprinkleranlagen.
Warum ist er für Museen geeignet?
Rohrleitungen mit geringem Durchmesser können diskret in historischen oder architektonisch sensiblen Räumen installiert werden. Ein geringerer Gesamtwasserverbrauch reduziert sekundäre Wasserschäden an Exponaten und der Bausubstanz.
Schützt er Personen und Kunstwerke gleichermaßen?
Für Personen: Ja – effektive Kühlung und reduzierte Strahlungswärme verbessern die sichere Evakuierung. Für Kunstwerke: Im Allgemeinen herkömmlichen Sprinklern vorzuziehen, da weniger Wasser verbraucht wird, jedoch stellt Feuchtigkeit weiterhin ein Risiko für empfindliche Materialien dar; eine standortspezifische Planung mit Restauratoren ist erforderlich.
Welche Einschränkungen und Anforderungen gelten?
Systeme erfordern eine projektspezifische Auslegung und müssen die geltenden Normen sowie Typenprüfnachweise erfüllen. Zu den wichtigsten Überlegungen gehören Pumpen, Düsen, Wartung, Wasserversorgung und die Abwägung der Löschleistung gegenüber potenziellen Feuchtigkeitsschäden.



