
Stand 2023 sind rund 80% der neuen Lokomotiven weltweit mit alternativen Antriebstechnologien wie batterieelektrischen oder Wasserstoff-Brennstoffzellen ausgestattet.
Neben dem Einsatz von Hybridlösungen (Zweisystemlokomotiven mit Diesel und Elektrizität), die eine Kombination der vorgenannten Antriebslösungen darstellen, spielen Wasserstoff und Batterien zunehmend eine bedeutende Rolle als Energiespeichersysteme. Sie bringen jedoch auch andere Risikoelemente mit sich und erfordern einen differenzierten Ansatz in der Risikoanalyse.
Basierend auf langjährigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, unter anderem in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen deutschen Ministerien, hat FOGTEC neue Technologien und Lösungen für die anwendungsspezifische Detektion von Brandrisiken und -ereignissen entwickelt. Neue Sensorgenerationen wurden mit Erkenntnissen aus Tausenden von Brandversuchen mit den neuen Energieträgern kombiniert, was ein neues, bedarfsgerechtes Sicherheitskonzept ermöglicht.
FAQ – Brandschutz bei alternativen Antrieben
Welche Hauptrisiken sind mit wasserstoffbetriebenen Lokomotiven verbunden?
Die hohe Entflammbarkeit und geringe Zündenergie von Wasserstoff
erfordern eine besonders schnelle Detektion und ein spezifisches Brandschutzkonzept. FOGTEC bietet fortschrittliche Lösungen, die speziell auf diese einzigartigen Sicherheitsanforderungen zugeschnitten sind.Wie unterscheidet sich der Brandschutz bei batteriebetriebenen Lokomotiven?
Batterien bergen das Risiko eines thermischen Durchgehens (Thermal Runaway).
Eine Kombination aus schneller Detektion und anwendungsspezifischen Löschmitteln ist unerlässlich. FOGTEC-Systeme sind darauf ausgelegt, frühe Warnzeichen zu erkennen und Vorfälle effizient zu unterdrücken.Kann Wassernebel auch für alternative Antriebstechnologien eingesetzt werden?
Ja, auch hier kann Wassernebel eingesetzt werden,
muss jedoch an die spezifischen chemischen und physikalischen Eigenschaften der Energiespeichersysteme angepasst werden.




