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Neues Forschungsprojekt „HeimHei“: Sicherheit für Natrium-Ionen-Speichersysteme im privaten Bereich

Von Lithium-Ionen zu Natrium-Ionen: Neues Forschungsprojekt „HeimHei“ gestartet

Mit dem Abschluss des Forschungsprojekts SUVEREN2use ist für FOGTEC ein intensives Kapitel zum Thema Sicherheit von Lithium-Ionen-Batterien zu Ende gegangen. Zu den Schwerpunkten gehörten das Brandverhalten, die Abgasdetektion und die Brandbekämpfung. Nun richtet sich das Augenmerk auf eine andere Batterietechnologie: Natrium-Ionen-Batterien. Im neuen Forschungsprojekt „HeimHei“ untersucht FOGTEC gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie die Sicherheitsanforderungen für deren Einsatz in stationären Energiespeichersystemen.

Alternative Batterietechnologie für stationäre Speichersysteme

Natrium-Ionen-Batterien gelten als mögliche Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien für stationäre Anwendungen. In den Projektinformationen werden sie als potenziell sicherer und umweltfreundlicher beschrieben. Sollte in Zukunft eine Serienproduktion anlaufen, könnten sie zudem kostengünstiger werden. Derzeit werden sie in Europa jedoch noch nicht kommerziell hergestellt oder in stationären Energiespeichersystemen eingesetzt.

Insbesondere das Thema Sicherheit verdient eine genauere Betrachtung: Zwar liegen die Temperaturen, bei denen ein thermischer Durchgang einsetzt, oft höher als bei nickelreichen Lithium-Ionen-Zellen, doch bedeutet dies nicht automatisch, dass Natrium-Ionen-Batterien von Natur aus sicher sind. Eine zentrale Frage des Projekts ist daher, ob bestehende Validierungs- und Missbrauchstests aus dem Bereich der Lithium-Ionen-Batterien angewendet werden können oder ob neue Testverfahren erforderlich sind.

FOGTEC ist für das Sicherheitssystem verantwortlich

In diesem Forschungsprojekt ist FOGTEC für das gesamte Sicherheitssystem verantwortlich. Dazu gehören die Abgasüberwachung, der Explosionsschutz und die Brandbekämpfung. Die bei SUVEREN und SUVEREN2use gesammelten Erfahrungen bilden hierfür eine wichtige Grundlage.

Gemeinsame Forschung

„HeimHei“ wird von der Forschungsgruppe „Fertigungstechnik für E-Mobilitätskomponenten“ (PEM) an der RWTH Aachen koordiniert. Zum Konsortium gehören außerdem die Forschungsgruppe „Digital Additive Production“ (DAP) an der RWTH Aachen, das Fraunhofer-Institut für Batteriezellforschung und -produktion (FFB), die SCIO Technology GmbH und FOGTEC.

Das Gemeinschaftsprojekt wurde mit einer Auftaktveranstaltung an der RWTH Aachen gestartet. Für FOGTEC knüpft „HeimHei“ somit direkt an die bisherigen Forschungsaktivitäten im Bereich der Batteriesicherheit an – mit einer neuen Zellchemie und neuen Fragestellungen hinsichtlich Erkennung, Schutz und Brandbekämpfung.

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