Als zweites Element des FOGTEC Schutzkonzepts für Batteriespeichersysteme (BESS) möchten wir uns näher mit der Belüftung befassen.
Die Detektion wurde im vorherigen Newsletter behandelt, ebenso wie die Notwendigkeit der Belüftung. Im Falle einer Fehlfunktion entweichen aus Lithiumbatterien Gase, die brennbar und somit explosiv sind. Diese können vor und mit dem thermischen Durchgehen entweichen. In einigen Fällen entzünden sich diese Gase nicht direkt und können ein gefährliches Gas-Luft-Gemisch bilden. Oberhalb einer bestimmten Konzentration kann dieses Gemisch explosionsartig zünden. Dazu bedarf es lediglich einer kleinen Zündquelle wie eines Funkens oder einer weiteren defekten Batteriezelle.
Nach einem Alarmsignal des FOGTEC Gassensorsystems (siehe letzter Newsletter) wird der Container in Verbindung mit einer aktiven Belüftung automatisch entlüftet. Die Zufuhr von Frischluft und die damit verbundene Verdünnung der brennbaren Gase reduziert das Risiko eines explosiven Gemisches drastisch.
Die Kombination aus Detektion und Belüftung gewährleistet eine schnelle Reaktion in den frühen Phasen einer Batteriefunktionsstörung und kann die Entzündung der Gase verhindern. Das FOGTEC System leistet somit einen wichtigen Beitrag zum sicheren Betrieb des BESS.
Im nächsten Newsletter werden wir die Brandbekämpfung als letzten Schritt im FOGTEC Schutzkonzept betrachten.
