Fogtec - Fire Protection

Forschungsprojekte

Forschen für den Brandschutz


UPTUN

Brandschutz in Tunnelanlagen

Innerhalb des von der Europäischen Union geförderten Forschungsprojektes UPTUN wurde erstmals der wissenschaftliche Nachweis erbracht, dass FOGTEC-Wassernebelanlagen in der Lage sind, Brände im Tunnel wirksam zu kontrollieren. Es wurde gezeigt, dass Temperaturen um den Brandherd gesenkt werden, die Brandausbreitung erschwert wird und eine deutliche Verbesserung der Sichtweite erreicht wird.

UPTUN war mit 41 Partnern aus 17 europäischen Nationen eines der umfangreichsten europäischen Forschungsprojekte für Brandschutz in Tunnelanlagen. Die Teilnehmer der Forschungsgruppe setzten sich zusammen aus Tunnelbetreibern, Gutachtern, Universitäten, Forschungsinstituten und Herstellern. Themengebiete waren die Detektion von Bränden, aktive Branderkennung, Flucht und Rettung von Personen sowie der bauliche Brandschutz.

Ziel war es, einen Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Sicherheit und des Brandschutzes nicht nur beim Neubau, sondern auch in der Nachrüstung von bestehenden Tunnelanlagen zu erstellen.

Die Ergebnisse der UPTUN-Forschungsgruppe sind bis heute richtungsweisend für die Konzeptionierung von Brandbekämpfungsanlagen in Tunneln. Den ausführlichen Bericht 251 „Engineering Guidance for Water Based Fire Fighting Systems for the Protection of Tunnels and Subsurface Facilities“ können Sie hier herunterladen.


SOLIT / SOLIT2

Forschungsprogramm "Safety of Life in Tunnels"

Auf Initiative von FOGTEC hin wurde das Forschungsprojekt SOLIT – Safety of Life in Tunnels ins Leben gerufen. Nachdem im ersten Teil des Projekts erfolgreich  gezeigt wurde, dass FOGTEC-Wassernebelsysteme Brände der Klassen A und B in Tunneln  sehr effektiv bekämpfen, wurde ein zweiter Teil des Projektes (SOLIT2) durchgeführt. Beide Projektteile wurden vom Bundesministerium für Wirtschaft auf einen Beschluss des Bundestages hin gefördert.

Gemeinsam mit den Forschungspartnern STUVA, Ruhruniversität Bochum, Bung Ingenieure GmbH, TÜV Süd und dem Institut für angewandte Brandschutzforschung (IFAB) wurde im Projektteil SOLIT2 auf Basis eines FOGTEC-Wassernebelsystems untersucht, wie eine ortsfeste Brandbekämpfungsanlage in der Kombination mit anderen Brandschutzmaßnahmen optimal eingesetzt werden kann. Im Beirat waren u.a. vertreten BAST, ADAC, die Feuerwehr Hamburg und der TÜV-Rheinland.

Ziel des Projektes war es, andere Maßnahmen wie solche des baulichen Brandschutzes und Entrauchungsanlagen kostengünstiger zu gestalten, und damit die Gesamtkosten eines Tunnels bei gleicher Sicherheit zu reduzieren bzw. bei gleichen Kosten die Sicherheit und die Verfügbarkeit zu erhöhen.

Grundlage der Forschung war ein umfangreiches Versuchsprogramm mit 1:1 Brandversuchen, in welchem die verschiedenen Brandschutzkonzepte anhand von repräsentativen Szenarien überprüft wurden. Die Vorhabensziele konnten voll erfüllt werden.

Die Ergebnisse wurden in einem umfangreichen Leitfaden zusammengefasst, der heute in vielen Ländern als Grundlage für die Ausstattung von Straßentunneln mit Brandbekämpfungsanalgen dient.

Den ausführlichen Abschlussbericht finden Sie in unserem Download-Bereich und unter www.SOLIT.info.


FIT

Themennetzwerk "FIT – Fire in Tunnels"

Nach den verheerenden Brandkatastrophen im MontBlanc-, Gotthard- und Tauerntunnel wurde das von der Europäischen Union geförderte Themennetzwerk "FIT – Fire in Tunnels" ins Leben gerufen.

Als eines von 33 Mitgliedern aus 12 europäischen Nationen war FOGTEC als einziges Brandschutzunternehmen Teilnehmer des vier Jahre andauernden Projektes.

Ziele der Initiative waren:

  • Sammlung, Auswertung und Verbreitung von Ergebnissen aus europäischen und nationalen Forschungsprojekten
  • Aufbau von Datenbanken mit grundlegendem Wissen über Brände in Tunneln
  • Erarbeitung von Empfehlungen für „Bemessungsbrände“
  • Erarbeitung von Empfehlungen für brandschutzkonforme Planung von Tunnelanlagen
  • Erarbeitung von anerkannten Regeln für Tunnelbetreiber und Feuerwehren für Vorbeugung, Training, Notfallmanagement und Einsatzabwicklung.

Die Initiative endete 2005.


Weitere Informationen zu Forschungsprojekten in Tunneln